SV der Züchter gestreifter Zwerg-Wyandotten

Sonstiges

Auszug aus dem ESK-Geflügel Newsletter vom Juli 2015
Wem die Bilder zu klein zum Lesen sind, unter den Bildern gibt es jeweils einen Link mit "Newsletter 1" und "Newsletter 2". Diese Links anklicken. Danach sieht man das Bild wieder. Hier das Bild anklicken und gleichzeitig Taste "Strg",  sowie an der Maus das Rädchen drehen. Dann wird das Bild größer. Andernfalls Bild anklicken, Ansicht anklicken und Zoom größere Prozentzahl einstellen.  


Newsletter 1


Newsletter 2

Interessant ist der Vergleich der zwei in Europa vertretenen Zuchtrichtungen der Zwerg-Wyandotten, bildlich ganz unten an zwei Tieren der gestreiften Zwerg-Wyandotten dargestellt. Links die Henne verkörpert den amerikanischen Typ, tiefer gestellt, die Schwanzpartie schmaler, insgesamt kürzer im Körper. Dieser Typ wird in den westeuropäischen Ländern gezüchtet und ausgestellt. Den deutschen Zwerg-Wyandotten-Typ verkörpert die Henne rechts, länger im Körper, freier im Stand, voller im Schwanzabschluss. - Damit auf den künftigen Europaschauen diese unterschiedlichen Zwerg-Wyandotten-Typen nicht mehr in einer Klasse stehen und verglichen werden, sollen schon im November 2015 auf der Europaschau in Metz die Tiere in zwei verschiedenen Klassen vorgestellt, entsprechend werden diese auch von Preisrichtern aus den entsprechenden Ländern bewertet. - Man überlegt, wie man diese unterschiedlichen Typen von der Rassebezeichnung her klar unterscheiden kann.
Eine Parallele dazu gab es in der Rassetaubenzucht. Die Strasser sind ursprünglich in Mähren entstanden. Die deutschen Züchter haben den Strasser (1 000 g)  immer schwerer gezüchtet, dabei die Form erheblich verändert. Die mährischen Züchter haben ihren kleineren (750 g schweren)  Typ  beibehalten. Zur Unterscheidung dieser beiden Zuchtrichtungen hat man für den kleineren, ursprünglichen Strassertyp  vor ca. 50 Jahren die Rassebezeichnung "Mährische Strasser" eingeführt, um sie gegenüber dem Strasser abzugrenzen. Das hat reibungslos funktioniert.
Ein ähnlicher Weg wäre bei den Zwerg-Wyandotten möglich, dem amerikanischen Typ einen Zusatz im Rassenamen zu geben, z. B. Ur-Zwerg-Wyandotten.
Aus dem Beitrag im Newsletter ist zu entnehmen, dass es auch bei den Zwerg-Araucanern zwei unterschiedliche Zuchtrichtungen gibt.

Siegfried Grenz


Impfangebot gegen die Marek`sche Krankheit

Die bisherigen Impfstoffe gegen die Marek´sche Krankheit hatten nur noch eine schlechte Wirkung gegen die tumoröse Form der Marek´schen Krankheit. Aus diesem Grund stellen die Impfstoffhersteller seit diesem Jahr nur noch Marekimpfstoffe mit lebenden zellisolierten und tiefgefrorenen Vakzzinen her. Da diese jedoch in Stickstoff bei minus 196°C gelagert werden müssen und diese Lagerung nur für wenige Tierärzte möglich ist, haben viele Züchter Probleme haben einen Tierarzt zu finden. Der BDRG hat deshalb begonnen für seine Züchter eine Liste mit Tierärzten zu erstellen, die diese Möglichkeit haben und bereit sind Rassegeflügel zu impfen. Diese Liste soll kontinuierlich weiterentwickelt werden und ist nach den  Postleitzahlen geordnet.  
Hier finden Sie den entsprechenden Link:
http://www.bdrg.de/impfangebot-marek-sche-krankheit-impfangebot-marek-sche-krankheit-impfangebot-marek-sche-krankheit

Quelle: Dr.Michael Götz